Simon Wawer

 

 

 

Geboren 1979 in Mechernich entdeckte er schon früh seine Liebe zur Musik und seine besondere Musikalität. Durch langjährigen, fundierten Klavierunterricht beim Kirchenmusiker und Chorleiter Friedbert Ströder erarbeitete er sich alle erforderlichen Grundlagen in Musiktheorie und Harmonielehre.

 

Sein Harmonieempfinden und Klanggefühl entwickelten sich als wichtige, tragfähige Säulen seines musikalischen Wirkens.

 

Neben der Klaviermusik begeistert sich Simon Wawer, beeinflusst durch seine mittlerweile verstorbenen Eltern, auch für anspruchsvolle A-cappella-Chormusik.

 

Er ist langjähriges Mitglied der „Kleinen Cantorei Dahlem“ (Leitung: Friedbert Ströder), der „Kölner Kantorei“ (Leitung: Volker Hempfling, seit 2015 Georg Hage).

 

Seit einigen Jahren betätigt sich Simon Wawer auch als Komponist von Chormusik. Er erhielt anfangs die fachliche Unterstützung und Beratung anerkannter Musiker - etwa Volker Hempfling, emeritierter Professor in der Abtl. ev. Kirchenmusik (Chor- und Orchesterleitung) an den Musikhochschulen Saarbrücken und Düsseldorf sowie Renate Klinkhammer, Dozentin für Musiktheorie (Harmonielehre und Kontrapunkt) an der Musikhochschule Köln - haben ihn bei seinen kompositorischen Arbeiten ermutigt und bestärkt. Ansonsten arbeitet er in diesem Bereich autodidaktisch.

 

Seine Kompositionen werden bei „Edition Ferrimontana“ (Musikal Spezial), Frankfurt, beim Helbling-Verlag (Österreich) sowie beim Carus-Verlag verlegt. Sein „Ave Maria“ wurde im Rahmen mehrerer Landes-Chorwettbewerbe für die Jahre 2008/2012 als Pflichtstück ausgewählt.

 

2008 wurde er von der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Chorverbände (AGEC) im Rahmen der „1. Internationalen Arbeitstagung für Dirigenten und Komponisten“ ausgewählt, um in Gent/Belgien Deutschland zu vertreten. Seine Komposition „In lumine tuo“ für 8-stimmigen Gemischten Chor wurde dort vor internationalem Publikum, namhaften Chorleitern und renommierten Komponisten vorgestellt. Ebenfalls 2008 wurde sein Stück „Jubilate Deo“ beim „Festivokal“, der Wetterauer MusikSommerAkademie in Hessen, von den Festivalteilnehmern mit Begeisterung uraufgeführt.

 

2009 erhielt er Kompositionsaufträge von Thomas Bailly (Lioba-Voices, Bad Nauheim) zu „Viva la Musica“ in Bad Nauheim und von Domkapellmeister Franz-Peter Huber zum 20-jährigen Jubiläum des „JungendKathedralChores Fulda“. Im gleichen Jahr sangen über 130 Teilnehmer beim „Festivokal“ sein Stück „Viva la Musica“ mit Klavier- und Schlagzeugbegleitung während des Konzertes im „Dolce-Theater“, Bad Nauheim und des großen Abschlusskonzertes in der Basilika in Ilbenstadt.

 

Bei einer CD Neuerscheinung der Regensburger Domspatzen „Jubilate Deo“ wurde im Herbst 2010 sein "Nunc dimittis" eingesungen. Ebenfalls 2010 präsentierte die "Kölner Kantorei" sein "Silent Love" im Rahmen des internationalen Festivals "Concordia Vocis" auf Sardinien als Uraufführung.

 

Im März 2011 ist eine neue CD der Gruppe „Sjaella“ (Leipzig) im Handel erscheinen (Plattenlabel „Querstand“) mit drei Stücken, die Simon Wawer für dieses Ensemble geschrieben hat.

 

„Sjaella“ gewann am 20. Juni 2010 den 1. Preis beim „Deutschen A-Cappella Bundescontest“ in Sendenhorst und das Stück „Keep on Singing“ wurde beim „Vocal-total“ Festival in Graz, Österreich, uraufgeführt. Seit Veröffentlichung der CD ist die Gruppe ständig mit Stücken von Simon Wawer in Konzerten aufgetreten.

 

Ein weiteres, eigens für das Ensemble geschriebene Stück „Morgengesang“ wurde im Rahmen des Leipziger Bachfestes 2012 durch „Sjaella“ uraufgeführt.

 

Im November 2013 erschien "Sjaellas" zweites Album "Preisung". Darauf sind drei Kompositionen Simon Wawers eingesungen, die 2014/2015 im Rahmen einer großen Deutschlandtour in Konzerten von „Sjaella“ zu hören waren.  Beim Gewinn des internationalen acappella-Festivals 2014 in Leipzig waren zwei Kompositionen von Simon Wawer Teil des Vortragsprogramms von "Sjaella". Zum 10-jährigen Bestehen des Ensembles im Jahr 2015 arrangierte Simon Wawer im Auftrag des Ensembles das schwedische Volkslied "Vem kann segla".

 

Mit  "Sjaella" verbindet Simon Wawer eine persönliche, enge und sehr dankbare Freundschaft.

 

 

2012 wurde sein Stück "Viva la musica" im Rahmen des "wolrd choral fest" in Dublin, Irland, aufgeführt.

 

2013 wurde Simon Wawer vom niederländischen Frauenensemble „Ensemble Kerkrade“ zu Konzerten mit Werken von ihm nach Kerkrade eingeladen. Ebenfalls 2013 erhielt er eine Einladung zum internationalen Chorfestival nach Balchik in Bulgarien und in den USA sang das Frauenensemble, „Cantamus“, der Iowa State University unter der Leitung von Kathleen Rodde im Rahmen der ACDA National Conference sein „Keep on singing“ vor tausenden Musikexperten. Das „vocalis ensemble dresden“ sang 2013 sein „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ auf CD ein.

 

2016 wurde sein "Maria durch ein Dornwald ging" im Rahmen der Adventskonzerte der "Kölner Kantorei" mit Improvisationen von Markus Stockhausen und Tara Bouman aufgeführt.

 

2017 erhielt Simon Wawer einen Kompositionsauftrag von Volker Hempfling zu Hempflings 3. Loreley-Chorbuch beim Carusverlag.

 

Interpreten seiner Musik sind die „Kölner Kantorei“, die „Kleine Cantorei Dahlem“, das Vokalensemble „Sjaella“ aus Leipzig, die „Philippine Madrigal Singers“, die „Regensburger Domspatzen“, „Majorstua Kammerkor“ (Norwegen), "Cantamus of Iowa State University" (USA), "vocalis ensemble dresden", "Sirventes Berlin", "Junge Chor Aachen" und viele andere namhafte Chöre.

 

Seine A-cappella-Chorwerke erfreuen sich weitreichender Anerkennung im In- und Ausland (USA, Philippinen, Kuba, verschiedene europäische Staaten) und werden auf (internationalen) Wettbewerben vorgetragen, internationalen Chor- und Dirigierworkshops vorgestellt sowie auf CD eingesungen.

 

 

Simon Wawer arbeitet in einer Jugendhilfe Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit emotionaler und sozialer Entwicklungsverzögerung.

 

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